AGB für die Fußpflege des Sanitätshauses Seidel
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Fußpflegeleistungen des Sanitätshauses Seidel, die an unseren Standorten sowie im Rahmen der mobilen Fußpflege beim Kunden vor Ort erbracht werden.
Sie gelten für Terminvereinbarungen vor Ort, telefonisch, über die Online Terminbuchung auf unserer Website sowie für Anfragen und Terminabstimmungen zur mobilen Fußpflege.
Vertragspartner ist jeweils das Unternehmen, das den jeweiligen Standort betreibt und bei dem der Termin vereinbart wurde. Dies sind insbesondere die Sanitätshaus Renee Seidel e. K. sowie Sanitätshaus Opitz und Seidel.
2. Leistungsangebot und Begriffsdefinition
Das Sanitätshaus Seidel bietet Fußpflegeleistungen an, die auf Pflege, Hygiene, Wohlbefinden und den Erhalt gepflegter Füße ausgerichtet sind.
Unsere Fußpflege erfolgt sorgfältig und verantwortungsbewusst. Dabei achten wir auf eine hygienische Durchführung, Komfort und erkennbare Besonderheiten rund um die Fußgesundheit.
Es handelt sich jedoch nicht um eine podologische oder medizinische Behandlung im heilkundlichen Sinne. Es werden keine medizinischen Diagnosen, Heilbehandlungen oder therapeutischen Maßnahmen durchgeführt.
Sollten während der Fußpflege Auffälligkeiten, Hautveränderungen, Entzündungen, Wunden oder andere gesundheitliche Hinweise erkennbar werden, kann die Behandlung abgelehnt, eingeschränkt oder abgebrochen werden. In solchen Fällen empfehlen wir eine ärztliche Abklärung.
3. Terminvereinbarung und Vertragsschluss
Ein Behandlungsvertrag kommt zustande, sobald ein Termin persönlich, telefonisch oder über die Online Terminbuchung auf unserer Website verbindlich vereinbart wurde.
Bei Online Buchungen gilt die elektronische Terminbestätigung als verbindlich.
Der Vertrag kommt mit dem Unternehmen zustande, das den ausgewählten Standort betreibt.
Bei online abgeschlossenen Buchungen können Verbraucherinnen und Verbraucher ihr gesetzliches Widerrufsrecht über die auf unserer Website bereitgestellte Widerrufsfunktion ausüben.
Die Widerrufsfunktion erreichen Sie über den Link Online Buchung widerrufen.
Bei der mobilen Fußpflege stellt eine Anfrage per Formular, per E Mail oder telefonisch noch keine verbindliche Terminvereinbarung dar. Ein verbindlicher Termin kommt erst zustande, wenn der Termin durch uns telefonisch oder schriftlich bestätigt wurde.
Die mobile Fußpflege ist nur nach vorheriger Rücksprache möglich. Ob eine mobile Fußpflege am gewünschten Wohnort angeboten werden kann, hängt insbesondere vom Einsatzgebiet, der Tourenplanung und der Verfügbarkeit ab.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung angegebenen Preise.
Für die mobile Fußpflege gelten gesonderte Preise. Der Ersttermin umfasst eine persönliche Erstberatung sowie die anschließende Fußpflege.
Der Ersttermin kostet 70 Euro inklusive Anfahrt. Der Betrag setzt sich zusammen aus 25 Euro für die persönliche Erstberatung und 45 Euro für die Fußpflege.
Folgetermine kosten 45 Euro zuzüglich Anfahrt.
Für die Anfahrt im Rahmen der Folgetermine berechnen wir 1 Euro pro gefahrenem Kilometer. Abgerechnet werden die tatsächlich gefahrenen Kilometer im Rahmen der mobilen Fußpflege.
Die Zahlung erfolgt bei Terminen an unseren Standorten unmittelbar nach der Behandlung, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Bei der mobilen Fußpflege ist die Zahlung in bar oder auf Rechnung möglich.
5. Terminabsagen und Nichterscheinen
Vereinbarte Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Absage ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei nicht rechtzeitig abgesagten Terminen oder Nichterscheinen behalten wir uns vor, den Termin ganz oder teilweise in Rechnung zu stellen, da die Behandlungszeit exklusiv reserviert wurde.
Bei mobilen Fußpflegeterminen behalten wir uns außerdem vor, bei nicht rechtzeitig abgesagten Terminen, Nichterscheinen oder Nichterreichen der Kundin oder des Kunden vor Ort die reservierte Behandlungszeit sowie bereits entstandene Anfahrtskosten ganz oder teilweise in Rechnung zu stellen.
6. Außergewöhnliche Umstände und höhere Gewalt
Bei unvorhersehbaren Ereignissen wie extremen Witterungsbedingungen, zum Beispiel Blitzeis, Sturm oder starke Schneefälle, behördlichen Anordnungen oder sonstigen Fällen höherer Gewalt, die eine sichere Anreise oder Durchführung der Behandlung erheblich erschweren oder unmöglich machen, können Termine kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.
Dies gilt insbesondere auch für mobile Fußpflegetermine, wenn eine sichere Anfahrt oder eine sichere Durchführung beim Kunden vor Ort nicht gewährleistet werden kann.
In diesen Fällen entstehen für Kundinnen und Kunden keine Stornokosten. Gleiches gilt, wenn Termine aus Sicherheitsgründen durch das Sanitätshaus Seidel abgesagt werden müssen.
Bereits vereinbarte Termine werden nach Möglichkeit zeitnah neu vereinbart.
7. Verspätungen
Bei verspätetem Erscheinen zu einem Termin am Standort verkürzt sich die Behandlungszeit entsprechend, sofern der weitere Terminablauf dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Ein Anspruch auf Verlängerung der Behandlungszeit besteht nicht.
Bei erheblicher Verspätung kann der Termin entfallen.
Bei mobilen Fußpflegeterminen sind Kundinnen und Kunden verpflichtet, zum vereinbarten Termin erreichbar zu sein und den Zugang zur Wohnung oder zum vereinbarten Behandlungsort zu ermöglichen.
Ist eine Durchführung des mobilen Termins nicht möglich, weil die Kundin oder der Kunde nicht erreichbar ist, der Zugang nicht ermöglicht wird oder die Behandlung vor Ort aus anderen Gründen nicht durchgeführt werden kann, behalten wir uns vor, die reservierte Behandlungszeit sowie bereits entstandene Anfahrtskosten ganz oder teilweise in Rechnung zu stellen.
8. Mitwirkungspflichten der Kundinnen und Kunden
Kundinnen und Kunden sind verpflichtet, vor Beginn der Behandlung auf bekannte gesundheitliche Einschränkungen, Hautveränderungen, Infektionen, Allergien oder besondere Empfindlichkeiten hinzuweisen.
Sollten aus Gründen der Sicherheit, Hygiene oder Durchführbarkeit Bedenken gegen die Behandlung bestehen, behalten wir uns vor, die Behandlung abzulehnen, einzuschränken oder abzubrechen.
Bei der mobilen Fußpflege ist sicherzustellen, dass am Behandlungsort geeignete Bedingungen für die Durchführung der Fußpflege bestehen. Dazu gehören insbesondere eine ausreichende Beleuchtung, eine sichere Sitzmöglichkeit sowie ein hygienisch geeigneter Arbeitsbereich.
Haustiere sind während der Behandlung so zu sichern, dass eine sichere und ungestörte Durchführung der Fußpflege möglich ist.
Bei Leistungen wie dem Lackieren der Nägel ist der Nagellack von der Kundin oder dem Kunden selbst mitzubringen. Der mitgebrachte Nagellack wird vor der Anwendung auf offensichtliche Mängel geprüft, zum Beispiel abgelaufenes Datum, ungewöhnlicher Geruch oder verdickte Konsistenz.
Bei erkennbaren Bedenken hinsichtlich Qualität, Verträglichkeit oder möglicher gesundheitlicher Risiken behalten wir uns vor, die Anwendung des mitgebrachten Nagellacks abzulehnen.
Für Reaktionen oder Unverträglichkeiten, die im Zusammenhang mit mitgebrachtem Nagellack stehen, wird keine Haftung übernommen, sofern diese nicht auf ein Verschulden des Sanitätshauses Seidel zurückzuführen sind.
9. Haftung
Die Behandlungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Einhaltung der geltenden Hygiene und Sicherheitsstandards.
Für Schäden, die aufgrund unvollständiger oder falscher Angaben der Kundinnen oder Kunden entstehen, wird keine Haftung übernommen.
Für persönliche Gegenstände wird keine Haftung übernommen.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt, sofern diese auf einer schuldhaften Pflichtverletzung des Sanitätshauses Seidel, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
10. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zur Terminvereinbarung, Durchführung der Fußpflege, Kontaktaufnahme und Abrechnung.
Weitere Informationen sind der Datenschutzerklärung auf der Website des jeweiligen Standortbetreibers zu entnehmen.
11. Änderungen der AGB
Die jeweiligen Standortbetreiber behalten sich vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Bedarf anzupassen.
Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung aktuelle Fassung.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
